Wärmeleitfähige Kunststoffe im Automobilbau

Moderne Automobile, insbesondere Elektrofahrzeuge, brauchen neue wärmeleitfähige Kunststoffe. Die BARLOG Plastics GmbH überzeugt hier durch ein besonders breites Spektrum vielseitiger Compounds.

Auf dem diesjährigen VDI-K-Kongress PIAE im Mannheimer Congress Center Rosengarten präsentiert sich die BARLOG GmbH, Overath bei Köln, als besonders vielseitiger Spezialist für thermisch leitfähige Kunststoff-Compounds. Anders als viele Mitbewerber beschränkt sich der Hochleistungskunststoff-Experte aus dem Bergischen Land am Stand 55 des Ausstellerbereichs nicht auf Produkte auf Basis von ein, zwei Grundpolymeren. Sondern überzeugt mit einer breiten Palette wärmeleitfähiger Compounds aus Polyamiden, aus PBT, PPS, PPA, EBA und anderen Highend-Polymerwerkstoffen. Damit deckt BARLOG zielgenau auch sehr couragierte Anforderungsprofile in der Automobilentwicklung ab, gerade auch im Blick auf die speziellen Fragestellungen des Elektrofahrzeugbaus.

Auch hochindividuelle Kundenentwicklungen sind jederzeit möglich; zu den Variablen in den BARLOG-Rezeptbüchern gehören nicht nur hochoptimierte mechanische Kennwerte durch die Auswahl des idealen Grundpolymers. Sondern auch maßgeschneiderte Brandschutzeigenschaften und exakt kalibrierte elektrische Leitfähigkeiten der Compounds. Das Spektrum der unter dem Namen Kebablend® TC vermarkteten, wärmeleitfähigen Kunststoffe von BARLOG wird entsprechend stetig erweitert.

Viel mehr als Standard-Compounds

„Wir kennen den Markt für wärmeleitfähige Kunststoffe im Automobilsektor aus langer Erfahrung sehr gut“, erläutert Robert Konnerth, für die Kebablend® TC-Familie zuständiger Produktmanager bei BARLOG. „Mit unseren Compounds, insbesondere einigen speziell neu entwickelten Typen, die wir auf der PIAE erstmals vorstellen wollen, reagieren wir daher ganz gezielt auf sehr konkrete Anforderungen, die von Automobil-OEMs und Zulieferern immer wieder an uns herangetragen werden.“

Zu den Anwendungen, in denen wärmeleitfähige Kunststoffe im Automobilsektor in den vergangenen Jahren praktisch unabdingbar geworden sind, gehören Kühlkörper und Gehäuseteile für LED-Leuchten oder -Scheinwerfer. Durch den Trend zum Elektrofahrzeug stehen Ingenieure nun aber vor ganz neuen Fragen. „Stichworte sind das Thermomanagement im Batterie-Bereich oder in der Umgebung des Motors. Auch die Brennstoffzellen-Technologie ruft nach Compounds, die Wärme wirksam abführen können“, so Konnerth. Selbst bei „klassischen“ Verbrennern sei eine möglichst effektive Wärmeableitung immer wieder Thema – hier gelte es, immer leistungsfähigeren Motoren auf immer engerem Raum gerecht zu werden. „Früher standen hier eher hitzebeständigere Kunststoffe im Fokus, aber wer Wärme vom Ort der Entstehung wirksam abführen kann, entschärft das Hitzeproblem gleich an der Wurzel“, so der BARLOG-Experte.

Riesiger Baukasten – aber keine Scheu vor Kleinmengen

Von zentralem Interesse sind im Automobilmarkt laut Konnerth derzeit elektrisch isolierende Polyamid-Typen, die sich durch Wärmeleitfähigkeiten von 1,5 bis 2 W/m*K auszeichnen und  zugleich eine gute Wirtschaftlichkeit und Verarbeitbarkeit bieten. Derartige Compounds spielen selbstverständlich auch im BARLOG-Portfolio eine wichtige Rolle.

Mit wenigen Standard-PA-Compounds lassen sich die wachsenden Aufgaben an der Wärme-Front jedoch kaum mehr lösen. Wenn Höchstleistung und beste mechanische Eigenschaften gefordert sind, sind PBT, PPS, PPA oder andere Werkstoffe häufig die bessere Antwort. Um auch anspruchsvolleren Kundenanforderungen entgegen zu kommen, hält die BARLOG Plastics GmbH inzwischen einen ganzen Baukasten von Hochleistungspolymeren und Füllstoffen – Metallfasern, Keramikpulver, Graphit oder mineralische Additive – bereit.

 

Entwicklungspartner für Thermomanagement-Anwendungen

„Wir betrachten uns übrigens bei weitem nicht nur als bloßer Compound-Anbieter“, so Robert Konnerth, „sondern ausdrücklich auch als ‚Entwicklungs-Partner‘ unserer Kunden, der nicht nur ins Regal greift und Standardprodukte anbietet, sondern immer wieder neue Lösungen für besondere Herausforderungen entwickelt. Extrem hilfreich dabei ist unsere Schwester, die BAHSYS GmbH, die ihre Kunden von ersten CAE-Berechnungen über die Prototyp-Fertigung bis hin zur Implementierung eines großserientauglichen Prozesses unterstützt.“

Dabei sei sich das Unternehmen, so Konnerth, auch für die Bereitstellung von Kleinmengen nicht zu schade – etwa für erste Spritzguss-Versuchsreihen. „BARLOG und BAHSYS stehen für innovative Antworten auf knifflige Probleme. Damit sind wir auch in Sachen wärmeleitfähiger Compounds der ideale Partner für eine so zukunftsorientierte Branche wie die Automobilindustrie.“

Quelle: Barlog

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